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Volvo Safety Concept Car macht das Autofahren sicherer

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Mit dem Safety Concept Car (SCC) macht Volvo einen weiteren, großen Schritt in die Zukunft. Das SCC ist wegweisend für eine neue Dimension in der Forschung und Entwicklung der Fahrzeugsicherheit. Das Safety Concept Car beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema "optimale Sicht", enthält aber außerdem eine Reihe von Techniken, die die persönliche Sicherheit und das passive Sicherheitssystem verbessern. Mit dem SCC unterstreicht Volvo seine weltweit führende Rolle auf dem Gebiet der automobilen Sicherheit.

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Volvo nutzt beim SCC technische Innovationen auf dem Gebiet der Computer- sowie Sensortechnik und kombiniert fortschrittliche Elektronik mit neuen Materialien und neuen mechanischen Lösungen. Ein Beispiel ist die erweiterte Rundumsicht. Über 90 Prozent aller wichtigen Informationen erreichen den Fahrer in Form von optischen Eindrücken durch die Fenster und die Windschutzscheibe des Fahrzeugs. Wird die Qualität dieser visuellen Informationen verbessert, wird auch die Fähigkeit des Fahrers gesteigert, in schwierigen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen und so Unfälle zu verhindern.

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Deshalb wurde das zukunftsweisende Volvo SCC - im wahrsten Sinne des Wortes - für das Auge konstruiert. Und dies bezieht sich nicht nur auf die ästhetische Erscheinung und Linienführung, sondern vor allem darauf, dass das Blickfeld des Fahrers optimiert wurde. Sobald sich der Fahrer setzt, identifiziert ein Sensor die Position seiner Augen. Der Sitz wird automatisch der Größe des Fahrers angepasst, so dass das bestmögliche Blickfeld entsteht. Gleichzeitig werden die Pedale, das Lenkrad und die Mittelkonsole einschließlich Schalthebel derart verschoben, dass sich alle Instrumente in bequemer Reichweite befinden. Der Fahrer hat dadurch den besten Überblick über das Geschehen außerhalb des Fahrzeugs und auch optimale Sicht auf die Instrumententafel.

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Doch nicht nur die optimale Sitzposition sorgt für bestmögliche Sicht. Der Fahrer kann auch durch die seitlichen Rahmen der Windschutzscheibe - die - A-Säulen - hindurchsehen, da diese aus einem Metallrahmen mit durchsichtigem Plexiglas bestehen. Die B-Säulen sind nach innen gebogen und folgen der Form des Sitzes, um so freie Sicht nach hinten zu gewähren.

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Zahlreiche weitere Details erhöhen das Sicherheitsniveau. Ein Radargerät misst den Abstand zum nachfolgenden Verkehr, um vor Fahrzeugen im toten Winkel zu warnen. In die Seitenspiegel sind nach hinten gerichtete Kameras integriert, die dem Fahrer auf einem Monitor im Armaturenbrett zeigen, ob sich im toten Winkel ein anderes Fahrzeug befindet. Die Scheinwerfer passen sich der Straße an, indem sie beispielsweise den Lichtstrahl in die Richtung dirigieren, in die der Fahrer an einer Kreuzung oder Kurve lenkt. Außerdem passt sich die Beleuchtung der Geschwindigkeit des Fahrzeugs an: Bei schneller Fahrt auf der Landstraße oder der Autobahn wird der Lichtstrahl länger, bei Stadtfahrten dagegen wird der Lichtstrahl kürzer und breiter, um einen größeren Bereich auszuleuchten. Ein Infrarotlichtverstärker erweitert die Nachtsicht über die Reichweite der Scheinwerfer hinaus. Eine nach vorne gerichtete Kamera, ein sogenannter Kollisionwarner, überwacht die Position des Wagens auf der Straße und warnt den Fahrer, sobald sich der Abstand zu schnell verringert. Bei einem scharfen Bremsmanöver reagieren die Bremslichter mit einem pulsierenden Blitzmodus und warnen so den nachfolgenden Verkehr.

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Außerdem setzt das Volvo SCC neue Maßstäbe auf dem Gebiet der passiven Sicherheit. Die Vordersitze bilden zusammen mit den B-Säulen des Fahrzeugs einen Sicherheits-rahmen, der bei Unfällen mit Überschlag und beim Seitenaufprall mindestens so effektiv wie konventionelle B-Säulen ist. Zwei neuartige 4-Punkt-Sicherheitsgurtsysteme sorgen für optimalen Halt. Der Criss-Cross-Gurt X4 ist ein herkömmlicher 3-Punkt-Gurt plus einem zusätzlichen Brustgurt von der Schulter zur Hüfte. Der Kreuzgurt sorgt dafür, dass die bei einem Unfall auftretenden Kräfte gleichmäßiger über den Brustkorb verteilt werden. Der Centre-Buckle-Gurt V4 ist ein neuer 4-Punkt-Sicherheitsgurt mit einem Mittelverschluss und Schultergurten, die V-förmig über den Brustkorb laufen. Der Gurt fixiert die Schultern optimal und hält den Körper bei einem Überschlag sicher in Position. Der Rücksitz hat zwei elektrisch verstellbare Sitzpolster, deren Höhe stufenlos eingestellt werden kann, um Kinder unabhängig von ihrer Körpergröße in die bequemste und sicherste Sitzposition zu bringen. Am Vorderteil des Wagens befindet sich ein verdeckter, externer Airbag, der sich aufbläst, um Fußgänger oder Fahrradfahrer bei einem Unfall besser zu schützen.

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Die Fernbedienung des SCC wurde zum Volvo Personal Communicator (VPC) weiterentwickelt und enthält einige neue Funktionen. So sorgt ein Fingerabdrucksensor dafür, dass die Fernbedienung nur einer Person zugänglich ist. Der Fahrer muss nur den Türgriff anfassen, um die Tür zu entriegeln - und der Wagen kann ohne Schlüssel gestartet werden. Der VPC übermittelt die persönlichen Einstellungsparameter des Fahrers an den Wagen, so dass automatisch die notwendigen Anpassungen von Fahrersitz, Lenkrad, Pedale etc. vorgenommen werden.

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Das System kann außerdem mit einer Reihe von Fahrzielen vorprogrammiert werden. Dann ist das Navigationssystem entsprechend eingestellt, sobald der Fahrer die Tür entriegelt. Ein Herzfrequenzsensor registriert Herzschläge von Mensch und Tier in einem geparkten Fahrzeug. Dieser Sensor wird aktiviert, wenn jemand in den Wagen einbricht und sich darin versteckt. Er dient auch als Erinnerung, falls ein Kind oder ein Tier im Wagen vergessen wurde. Sobald der Fahrer sich mehr als 100 Meter vom Wagen entfernt, kann der VPC diese Informationen über ein Handy übertragen. Es ist auch möglich, Informationen von einem PC oder Handheld-Computer zu übermitteln.

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Zu der personalisierten Kommunikation zwischen Fahrzeug und Fernbedienung kann der Fahrer bestimmte Daten bezüglich seiner Gesundheit hinzufüge (Informationen über allergische Reaktion auf Medikamente, Herzprobleme etc.). Diese Informationen werden an das Telematik-System des Fahrzeugs übertragen und im Falle eines Unfalls an den Notfalldienst gesendet. Dadurch erhält das Rettungsteam bereits medizinische Informationen, während es auf dem Weg zum Unfallort ist, was zu einer schnelleren, effizienteren und zuverlässigeren Behandlung beitragen kann.

Das Telematik-System im SCC ist eine Weiterentwicklung des Volvo On Call.

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Studien des Ford-Forschungslabors und Volvo Cars haben gezeigt, dass es möglich ist, die Menge wichtiger Informationen zu erhöhen, die bei einem Unfall vom Fahrzeug an den Notfalldienst übertragen werden. Zu diesen Informationen gehören auch Bilder von den Kameras im Wageninneren. Das erweiterte On Call-System registriert auch automatisch, wie viele Menschen sich beim Unfall im Wagen befinden, wo sie gesessen haben, wie viele angeschnallt waren und in welche Art von Unfall der Wagen verwickelt wurde.

Das System wird sogar in gewissen Grenzen in der Lage sein, Feedback über die aufgetretenen Kollisionskräfte zu geben, denen die Fahrzeuginsassen ausgesetzt waren.

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