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- Volvo Ocean Race 2017/18: Sun Hung Kai/Scallywag holt Heimsieg in Hongkong

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Volvo Ocean Race 2017/18:
Sun Hung Kai/Scallywag holt Heimsieg in Hongkong 

  • Überraschungscoup mit neuer Navigatorin nach Schrecksekunde auf hoher See
  • Engere Abstände in der Gesamtwertung erhöhen Spannung
  • Fünfte Etappe nach Guangzhou und wieder zurück

Köln. Vierte Etappe, dritter Sieger: Das Team Sun Hung Kai/Scallywag sichert sich den Heimsieg in Hongkong – und damit den ersten Triumph beim Volvo Ocean Race 2017/18. Mit einem rasanten Endspurt gewinnt die Crew um Skipper David Witt die vierte, 5.800 Seemeilen (10.742 km) lange Etappe von Melbourne in die Hafenmetropole, die erstmals Zielort der härtesten Segelregatta der Welt ist. Auf dem zweiten Platz landet das Dongfeng Race Team vor Team AkzoNobel. Mit diesem Ergebnis rücken die Teams in der Gesamtwertung wieder enger zusammen, an deren Spitze weiterhin MAPFRE rangiert. Überschattet wird die vierte Etappe durch die Kollision von Vestas 11th Hour Racing mit einem Fischerboot, bei der ein Besatzungsmitglied des Fischerboots tödlich verunglückte. 

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„Alles auf Anfang“ könnte das Motto der ersten Etappe im neuen Jahr sein: Nicht nur, dass die Segelyachten erstmals in der Geschichte des Volvo Ocean Race überhaupt Hongkong ansteuerten. Auf einer der technisch anspruchsvollsten Etappen setzten die sieben Teams auch auf insgesamt 19 Crewmitglieder, die auf dem vorherigen Teilstück noch nicht unterwegs waren. Trotzdem zeigte sich nach dem Auslaufen aus dem Hafen Melbournes zunächst das bekannte Bild: Das Führungsquartett setzte sich schnell an die Spitze und brachte einige Seemeilen zwischen sich und die Verfolger. Doch die gefürchteten Doldrums mischten die Karten neu: Neben Gewittern und drückenden Temperaturen schlief der Wind sukzessive ein, nordöstlich der Salomonen herrschte eine sanfte Brise von gerade einmal ein bis zwei Knoten.

Angeführt von der neuen Navigatorin Libby Greenhalgh, kämpfte sich das Team Sun Hung Kai/Scallywag am schnellsten durch die Flaute – und meisterte selbst eine Schrecksekunde: Bei einem Segelwechsel unter auffrischendem Wind ging Alex Gough über Bord, ohne Schwimmweste und Sicherungsleine. Doch die Crew reagierte sofort, nach sieben bangen Minuten war Gough wieder auf der Yacht. Angetrieben vom nordöstlichen Passatwind, segelte der Außenseiter anschließend an der Spitze und holte so seinen ersten Sieg ausgerechnet in der Heimat.

Trotz des 4. Platzes von Melbourne nach Hongkong führt MAPFRE in der Gesamtwertung mit 33 Punkten. Das virtuelle Podium komplettiert Dongfeng RaceTeam mit 29 Punkten vor Vestas 11th Hour Racing mit 23 Punkten. Zum Jahresauftakt rücken die Teilnehmer somit enger zusammen, was den Spannungsfaktor für die weiteren Etappen nochmals steigert.

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Fortsetzung mit weiterer Premiere

Das Volvo Ocean Race wird am 1. Februar mit einer weiteren Premiere fortgesetzt: Die fünfte Etappe fließt nicht in die Wertung mit ein, sondern führt die Teams lediglich zum Hafenrennen in Guangzhou und wieder zurück. Mit dem Zwischenstopp in der Stadt der Blumen ist China bereits zum vierten Mal in Folge Teil des Volvo Ocean Race. Nach der Rückkehr nach Hongkong geht es am 7. Februar auf die 6.100 Seemeilen (11.297 Kilometer) lange, sechste Etappe nach Auckland – und in umgekehrter Reihenfolge durch die vom aktuellen vierten Teilstück bekannten Klimazonen. Der Endspurt führt entlang der neuseeländischen Küste.

Die härteste Segelregatta der Welt umfasst diesmal elf Etappen und rund 45.000 Seemeilen (83.340 Kilometer) und damit knapp 6.000 Seemeilen mehr als bei der letzten Auflage 2014/15. Die sieben internationalen Crews sind erneut in baugleichen Volvo Ocean 65 Yachten fast neun Monate auf hoher See unterwegs.

Die aktuelle Gesamtwertung:

Platzierung

Team

Punkte

1.

 MAPFRE

33

2.

 Dongfeng Race Team

29

3.

 Vestas 11th Hour Racing

23

4.

 Sun Hung Kai/Scallywag

19

5.

 Team Brunel 

17

6.

 Team AkzoNobel

14

7.

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