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- Weltpremiere für innovativen Volvo S60 Concept

 

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Weltpremiere für innovativen Volvo S60 Concept

Studie mit wegweisendem Design, neuer Sicherheitstechnologie und umweltfreundlichem Triebwerk - Vorstellung auf der Detroit Motorshow im Januar 2009; das Serienfahrzeug Volvo S60 kommt 2010 auf den Markt

Köln. Kurz vor dem Jahresende 2008 gibt die Volvo Car Corporation einen Vorgeschmack auf das neue Automobiljahr: Der schwedische Premium-Hersteller veröffentlicht jetzt die ersten Bilder und Informationen eines faszinierenden Automobils, des Volvo S60 Concept, der seine Weltpremiere im Januar 2009 auf der Detroit Motorshow feiert. Die Konzeptstudie vermittelt einen spannungsgeladenen Eindruck und liefert erste Impressionen für den komplett neu entwickelten Volvo S60, dessen Markteinführung für das Jahr 2010 vorgesehen ist. „Der neue Volvo S60 wird einmal mehr ein wegweisendes Fahrzeug sein, das in dem äußerst hart umkämpften Mittelklasse-Segment die Innovationskraft von Volvo Cars eindrucksvoll interpretieren wird", sagt Stephen Odell, President und CEO der Volvo Car Corporation.

Wie jeder neue Volvo wartet auch der Volvo S60 Concept mit einem komplett neuen und innovativen Sicherheitssystem auf, das die Ausnahmestellung von Volvo auf dem Gebiet der automobilen Sicherheit unterstreicht. Im Volvo S60 Concept wird erstmals weltweit ein Kollisionswarnsystem zum Fußgängerschutz vorgestellt, das helfen kann, den Zusammenprall mit einem Fußgänger zu verhindern. In punkto Umweltverträglichkeit präsentiert der schwedische Hersteller im Volvo S60 Concept eine neue Motorentechnologie, mit deren Hilfe Verbrauch und CO2-Emissionen um rund 20 Prozent gesenkt werden. Der im Volvo S60 Concept eingesetzte Vierzylinder-Benziner mit 1,6 Litern Hubraum bringt es auf 180 PS (132 kW) und begnügt sich mit 5,0 Litern auf 100 Kilometer, was einem CO2-Wert von 119 Gramm pro Kilometer entspricht.

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Ein neues Designkapitel

Die aufregende Formgebung des neuen Volvo S60 markiert auch ein neues Designkapitel des schwedischen Automobilherstellers. Der Volvo S60 Concept nimmt dabei die elegante coupéartige Linie auf, die bereits bei dem aktuellen Volvo S60 zu finden ist, interpretiert diese aber neu und schafft so eine noch stärker akzentuierte Silhouette. „Das Exterieur verspricht ein unverwechselbares Fahrerlebnis und ich kann an dieser Stelle versichern: der neue Volvo S60 wird dieses Versprechen einlösen. Gleichzeitig werden wir dank zahlreicher Innovationen unsere führende Position in Sachen automobiler Sicherheit behaupten und ausbauen", erklärt Stephen Odell weiter.

„Das moderne skandinavische Design des Volvo S60 Concept unterstreicht die Stärken der Marke Volvo und bietet zugleich neue Ansätze. Neben traditionellen Volvo Designelementen finden sich Features wieder, die das Aussehen des Fahrzeugs noch attraktiver und dynamischer machen. Gleichzeitig haben wir mit dem Interieurdesign einen Ausblick in die Zukunft gewagt", sagt Steve Mattin, Design Direktor der Volvo Car Corporation.

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Aufregend und dynamisch

Das Exterieurdesign des Volvo S60 Concept gibt einen klaren Hinweis darauf, was die Kunden vom neuen Volvo S60 erwarten können. Volvo schlägt damit auch ein neues Designkapitel in der eigenen Geschichte auf. Die Frontpartie des Volvo S60 Concept wird geprägt durch das vergrößerte Markenlogo im trapezförmigen Kühlergrill. Der Volvo Schriftzug in 3D-Optik ist in einen beleuchteten Träger eingelassen, und strukturierte, horizontale Lamellen prägen die raffinierte Formgebung des Frontgrills. Markante Leuchteinheiten unterstreichen die skulpturartige Gestaltung der vorderen Stoßfänger, während die Formgebung der Scheinwerfer für einen fließenden Übergang zur formvollendeten V-förmigen Motorhaube sorgt. Zusammen mit der charakteristischen Gestaltung der unteren Lufteinlässe erhält der Volvo S60 Concept so ein sehr ausdrucksstarkes „Gesicht". „Die Anmutung der Front ist dynamisch und charakteristisch, ohne dabei aggressiv zu wirken", sagt Mattin. „Die Formgebung orientiert sich klar am skandinavischen Design. Wir haben uns dabei auch von der abwechslungsreichen schwedischen Küste inspirieren lassen. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Drama und Sinnlichkeit."

Scheinwerfer mit faszinierenden Details

Bei den Scheinwerfern des Konzeptmodells verbindet sich skandinavisches Design mit High-Tech. In jeder Lampe formt das Licht eine Skulptur in Form von zwei Wikinger-Schiffen, die nebeneinander segeln - jeweils eines in der Leuchteinheit für Abblendlicht und ein weiteres bei der für Fernlicht. In der Dunkelheit wird das Licht von verborgenen und nach oben gerichteten hochmodernen LED-Leuchten reflektiert und von den gefüllten Segeln der Skulpturen nach vorn projiziert. Bei genauer Betrachtung werden faszinierende Gestaltungsdetails sichtbar: So besteht die kompakte Kühleinheit für die LED´s aus Aluminium-Blöcken. Sie erwecken den Anschein von schimmernden Glasflächen, die über die dunkle skandinavische See gleiten.

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Eine doppelte Welle und gleitende Türen

Die Seitenansicht des Volvo S60 Concept fasziniert durch die coupéartige Dachlinie und die schlanke Fensterflächengrafik. Die neu gestaltete Schulterpartie verläuft in Form einer sanften doppelten Welle. Sie zieht sich von den Scheinwerfern bis zum Heck und betont die Emotionalität und spielerische Leichtigkeit der Oberflächen. Ein besonderes Highlight sind die  Türen: Sie öffnen sich auf Knopfdruck und gleiten dabei parallel zur Fahrzeugseite bis zu den Hinterrädern. Da das Konzeptfahrzeug ohne B-Säule zwischen Vorder- und Rücksitzen auskommt,  sorgt die Konfiguration der Türen für einen äußerst komfortablen Ein- und Ausstieg. Ein weiteres markantes Designelement sind die 20-Zoll-Räder mit sieben Speichen, die mit Niederquerschnittreifen bestückt sind. Die bronzefarbenen Bremssättel harmonieren mit der Außenlackierung und unterstreichen den muskulären und sportlichen Look.

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Inspiration von der Rennstrecke

„Bei künftigen Modellen werden wir nach und nach Designelemente aus dem Rennsport übernehmen", sagt Steve Mattin. „Das heißt, dass die Linienführung des jeweiligen Modells nicht abrupt endet, sondern einen fließenden Übergang beschreibt. Hier kommt die Inspiration von den schnellen Kehren der Rennstrecken", erläutert der Design-Chef. Deutlich wird dies beim Volvo S60 Concept bei der Heckpartie, wo die Formgebung  der Rückleuchten exakt der Kurve der hinteren Schulterpartie folgt. Das Layout der Leuchten ist ebenso aufwändig wie das der Scheinwerfer. Bei ausgeschalteten Rückleuchten sind die typischen roten und gelben Elemente nicht zu erkennen. Die korrekten Farben für Leuchte, Blink- und Bremslicht erscheinen nur beim Aufleuchten, wobei hochmoderne LED´s verwendet werden. Die komplette Rücklichteinheit besteht aus einem massiven Glaselement, das in horizontale Abschnitte unterteilt ist. Diese Einheit erweckt den Eindruck einer dreidimensionalen grafischen Zeichnung, sobald die Lichter aufleuchten. Das Heck verfügt außerdem über einen ausfahrbaren Diffusor, der bei höherer Geschwindigkeit eine verbesserte Aerodynamik gewährleistet.

Interieur zeigt neue Lösungen beim Innenraumdesign

Bei der Gestaltung des Innenraums geht der schwedische Premiumhersteller neue Wege. Das Interieur des Volvo S60 Concept präsentiert visionäre Designansätze. Dabei wurde ein spektakuläres Gestaltungskonzept umgesetzt, das sich gleichwohl an zeitlos-eleganten skandinavischen Designelementen orientiert.

„Das neue Innenraumdesign repräsentiert unsere zukünftige Ausrichtung", sagt Steve Mattin, Design Direktor bei der Volvo Car Corporation. „Zudem ist diese Innenraumausstattung  zweifellos die exklusivste, die wir je entworfen haben."

Das Interieur für den Volvo S60 Concept fasziniert mit vielen neuen Detaillösungen. In der Summe stehen sie für eine neue Interpretation des skandinavischen Designs: frisch, leicht und voll visueller Harmonie. In der Mitte des Innenraums präsentiert sich als Glanzstück eine scheinbar frei schwebende  Mittelkonsole aus purem Kristallglas - handgefertigt in der schwedischen Glasmanufaktur Orrefors - die  sich in einer sanften Welle von der Armaturentafel bis zu den Rücksitzen erstreckt.

Übersichtlich und einfach

Das Cockpit ist ganz auf Übersichtlichkeit und einfache Bedienung ausgelegt. Dazu zählen logische Anzeigen, leicht erreichbare Bedienelemente sowie die High-Tech Assistenzsysteme zur Überwachung des umgebenden Verkehrs, die den Fahrer in einer Gefahrensituation warnen. Die Geschwindigkeitsanzeige ist in Form einer dreidimensionalen Glasspirale gestaltet. Das  Kombi-Instrument ist in mehreren Lagen aufgebaut, zwischen denen sich Luftöffnungen verbergen. Dadurch wird die Frischluftströmung im Innenraum optimiert. Umgeben ist die Armatureneinheit von einem kupferfarbenen Rahmen, der perfekt mit der Außenlackierung des Konzeptfahrzeugs harmoniert.

„Unser Fokus bei der Entwicklung lag auf Ergonomie und Sicherheit", sagt Steve Mattin. Da sich das Kombi-Instrument auf gleicher Höhe wie das Navigationssystem befindet, reicht eine horizontale Augenbewegung, um sofort wichtige Informationen zu erfassen. Ein weiteres Komfortdetail sind die nahe am Schalthebel befindlichen Bedienelemente, die beim Start und bei Beendigung der Fahrt benötigt werden.

Exklusive Ledersitze

Die faszinierende Vorstellung scheinbar freischwebender Elemente wird auch bei den exklusiven Ledersitzen aufgenommen. Die schlanken, leicht konturierten Sitze aus feinem weichen Leder sind mit dem unteren Teil der Mittelkonsole so geschickt verbunden, das auch hier der Eindruck vermittelt wird, die Sitze würden den Boden nicht berühren. Sicherheitsgurt und Armlehne sind in den Sitz intergriert.

„Wir wollten eine wohlige Wohnzimmer-Atmosphäre kreieren, die auf angenehme und unscheinbare Weise die verschiedenen Oberflächen des Innnraums harmonisch mit einander verbindet. So korrespondiert beispielsweise der dunkle, strapazierfähige Fußboden mit dem unteren Teil der Tür. Der obere Teil der Tür wiederum wurde mit hellem Birkenholz verkleidet, das die typische Anmutung von salz- und sonnengebleichtem skandinavischen Holz widerspiegelt", erklärt Steve Mattin weiter.

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Innovativer Fußgängerschutz

Der neue Volvo S60 wird mit einer weltweit einzigartigen Technologie zum Fußgängerschutz ausgestattet. Das neue Kollisions-Warnsystem mit automatischer Notbremsfunktion basiert auf einer innovativen Radartechnik. Es verfügt über ein großes  Beobachtungsspektrum, das auch auch Fußgänger im Bereich des Fahrzeugs wahrnimmt. Zum System gehören außerdem eine Kamera, die am inneren Rückspiegel befestigt ist, sowie eine zentrale Kontrolleinheit. Das Radarsystem erkennt Objekte und misst die Entfernung zu ihnen, während die Kamera erkennt, ob es sich um eine Person oder ein Fahrzeug handelt.

„Bei der Unfallverhütung haben wir bisher den Schwerpunkt auf die Vermeidung von Kollisionen mit anderen Fahrzeugen gelegt. Mit dieser Neuentwicklung können wir jetzt auch die Sicherheit für ungeschützte Fußgänger erheblich verbessern. Unseres Wissens hat keiner unserer Wettbewerber in diesem Bereich der Unfallverhütung so große Fortschritte gemacht wie Volvo ", sagt Thomas Broberg, Sicherheitsexperte bei Volvo Cars.

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Unfallvermeidung bis zu 20 km/h

Die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs ist bei der Kollision mit einem Fußgänger von entscheidender Bedeutung. Daher trägt die Reduzierung des Tempos entscheidend dazu bei, das Verletzungsrisiko deutlich zu verringern. Wenn die Aufprallgeschwindigkeit beispielsweise von 50 km/h auf 30 km/h gesenkt wird, steigt die Überlebenschance für den Fußgänger signifikant. Welche Bedeutung der Fußgängerschutz hat, zeigt die aktuelle Verkehrsstatistik in der EU. Je nach Land werden zwischen 10 und 25 Prozent der Fußgänger bei einem Verkehrsunfall getötet. Im Jahr 2007 starben n den Hauptstädten der EU 1.560 Personen bei Verkehrsunfällen, 43 Prozent davon waren Fußgänger. Das System ist so programmiert, dass es auch auf stillstehende Fahrzeuge reagiert und auf solche, die sich in die gleiche Richtung bewegen. Die automatische Notbremsfunktion wird nur dann aktiviert, wenn eine unmittelbare Unfallgefahr droht. In einem solchen Fall kann eine Kollision vollständig verhindert werden, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen beiden Fahrzeugen unterhalb von 20 km/h liegt.

Optische Warnung im Head-up-Display der Windschutzscheibe

Wenn ein Zusammenstoß droht, ertönt für den Fahrer zunächst ein Warnton. Zugleich wird er durch ein optisches Signal im Head-up-Display der Windschutzscheibe alarmiert. Reagiert der Fahrer nicht und ein Unfall steht unmittelbar bevor, wird das Fahrzeug mit voller Bremskraft zum Stillstand gebracht.  Voraussetzung für die Aktivierung dieser Notbremsung ist, dass das entsprechende Objekt sowohl vom Radarsystem als auch von der Kamera erkannt wird.

Aktives Geschwindigkeits- und Abstandsregelungssystem (ACC) optimiert Darüber hinaus wurde das aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelungssystem (ACC) von Volvo weiter optimiert, das jetzt auch mit einem Kolonnen-Assistenten ausgestattet ist. ACC sorgt dafür, dass der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug immer konstant bleibt. Diese Funktion steht jetzt auch bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h zur Verfügung. Dadurch wird die Sicherheit bei langsamen Fahrten in einer Kolonne mit vielen Starts und Stopps weiter erhöht.

Neue Motorentechnologie zur Reduzierung der CO2-Emissionen

Im Volvo S60 Concept wird erstmals das neue GTDi-Triebwerk (Gasoline Turbocharged Direct Injection) vorgestellt. Der Vierzylinder-Benzinmotor mit 1.6 Litern Hubraum verfügt über eine Leistung von 180 PS (132 kW). Die neue Motorentechnik ermöglicht zusammen mit anderen technischen Maßnahmen eine Reduzierung der CO2-Emissionen auf 119 g/km (5,0 Liter auf 100 Kilometer). Die neue Motorentechnik hat bereits Serienreife erlangt: Schon in der zweiten Jahreshälfte 2009 wird das erste Serienmodell von Volvo mit der neuen GTDi-Technologie auf den Markt kommen.

Weitere Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen

Des Weiteren wurden beim Volvo S60 Concept zusätzliche technische Lösungen zur Reduzierung der  CO2-Emissionen auf 119 g/km realisiert:

  • Optimierte Verbrennung: Die Brennkammer wurde so gestaltet, dass sich um die Zündkerze ein Kraftstoff-/Luftgemisch bildet, das von reiner Luft umgeben ist. Dadurch kann der Motor mit einem Luftüberschuss arbeiten, was zur Verbrauchsreduzierung beiträgt.
  • Start-Stopp-Funktion: Diese Funktion schaltet den Motor bei Stillstand des Fahrzeugs automatisch ab.
  • Powershift-Getriebe: Hier arbeiten zwei Getriebe parallel, wobei jedes von einer eigenen Kupplung gesteuert wird. Dadurch gibt es keine Zugkraftunterbrechung, und alle Gangwechsel erfolgen unmittelbar, was eine höhere Effektivität zur Folge hat.
  • EPAS (Electric Power Assist Steering): Bei dieser elektrischen Servolenkung wurde die herkömmliche Hydraulikpumpe durch einen Elektromotor ersetzt, der direkt mit der Zahnstange verbunden ist.
  • „DRIVe"-Modus: Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, durch entsprechende Einstellungen den Verbrauch gezielt zu senken. Dies erfolgt durch die Funktionsbegrenzung verschiedener elektrischer oder mechanischer Systeme wie Klimatisierung, Cruise Control oder den Einstellungen für die automatische Gangwechsel-Steuerung.
  • Kühlergrill-Verschluss: Im Kühlergrill befindet sich ein windabweisender Einsatz der geschlossen werden kann, um den Luftwiderstand zu reduzieren, wenn weniger Luft zur Kühlung benötigt wird.

Zu den weiteren Maßnahmen zu Reduzierung von Emissionen und Kraftstoffverbrauch zählen Verkleidungen am Unterboden des Fahrzeugs sowie der Einsatz besonders leichter Materialien im Bereich der Karosserie.